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Boeing, Boeing

calendar February 25, 2009 08:06 by author chschafl

Wir dachten ja das der Name Boeing von Boing, Boing, Boing (das Geräusch das ein Flugzeug macht, wenn es vom Himmel fällt - zumindest in Trickfilmen) kommt, doch bei einer Tour durch das Boeing Werk in Everett (ca. 25 Minuten nördlich) wurden wir eines besseren belehrt, naemlich das der Herr Boeing "Boeing" hieß und deutsche Vorfahren hatte.

Jedenfalls herrschte ein ziemlich strenges Fotografierverbot in den Werkshallen der 747, 777 und des neuen Dreamliners 787, den wir schon betrachten durften. Das beindruckende an dieser Tour ist die Größe dieser Hallen, in denen die ohnehin scho so riesigen Flieger wie Miniaturmodelle aussehen. 

Hier ein Blick auf das Firmengelände vom Visitor Center aus, den dort durfte man ausnahmsweise sogar fotografieren :) :

-->  Hochauflösende Version

Aus den blauen Toren links rollen die neuen Flugzeuge heraus, der Dreamlifter rechts ist eine umgebaute 747 die als Transportflugzeug für komplette Teile der neuen 787 dient. Somit dauert das Zusammenschrauben eines neuen Dreamliners (787) mit angeblich nur 3 Tagen wesentlich kürzer als der Zusammenbau einer 747 (mit ca. 4,5 Monaten):

Was ich auch ganz interessant fand ist, dass es für diese drei Modelle lediglich je eine Fertigungsstrasse gibt. Somit rollt jede 747, 777 und 787, die es gibt, aus einem der blauen Tore und startet hier am Paine Field Snohomish Airport ihren ersten Flug.

Des weiteren gab es auch noch eine kleine Gallerie in derer man ein paar Flugzeugteile und die Technik betrachten konnte:

Am Nachmittag schauten wir uns dann die Oscar Verleihung an, bei der ja Slumdog Millionaire ziemlich abgeräumt hat. Mit einer gewissen Vorahnung haben wir uns den Film noch am Freitag angesehen, und ich muss sagen echt ein sehenswerter und beeindruckender Film. Filmstart in Österreich ist der 20. März!

Nun sind auch schon wieder 2 Arbeitstage um und das nächste Wochenende steht ja schon fast wieder vor der Türe :).

Bis bald,
Christian

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Stevens Pass

calendar February 23, 2009 07:32 by author chschafl

Der Titel des heutigen Blogs laesst erraten dass ich schon wieder auf einem Berg war, diesmal am Stevens Pass, denn auch dort befindet sich ein Schigebiet. Erst um 10 Uhr morgens machte ich mich auf den Weg zu diesem ca. 1,5 Autostunden entfernten Resort. Der Fahrt dorthin führt auf einer etwas kurvigen Bundesstrasse durch kleine Dörfer, die ein bissi an den Wilden Westen erinnerten *g*.

Nachdem ich noch Schi ausleihen musste war ich dann um ca. 12:30 auf der Piste, die meisten werden jetzt denken, dass ist aber schon spät, doch so spät war es noch gar nicht :) ...

Ah was ich noch gar nicht erzaehlt habe, in Whistler und in Alpental werden die Lifttickets noch von Menschen kontrolliert. In Alpental bekommt man einen Aufkleber mit einem Barcode, den man sich auf eine Metallklammer klebt. Diese Metallklammer muss man davor noch irgendwie am Anorak befestigen. Als mir die Ticketverkäuferin das ganze Zeugs in die Hand gab schüttelte ich auch nur den Kopf was das denn soll. Ja und dieser Barcode wird dann bei jedem Lift vom Personal mit nem riesigen Scanner abgescanned ... klingt komisch, ist aber so.

Jedenfall erlebte ich am Stevens Pass die Überaschung dass hier das Liftticket auf RFID Karten gespeichert wird und am Lift durfte ich dann tatsächlich durch eine Anlage der SkiData Austria AG gehen, mei wie daheim *g* ...

Die Liftanlagen sind groesstenteil auch hier etwas veraltet und wie auch in Alpental verwendet hier niemand die Sicherheitsbügel und Trittbuegel am Sessellift (siehe Foto oben). Es gibt eh lediglich 2 Sessellifte wo solche zur Verfügung stehen.

Die Skigebiet ist schifahrerisch auch sehr abwechslungsreich und bietet fuer jeden Schifahrer was. Neben Buckelpisten gibt es hier auch einen Funpark mit, ich schätz mal, ca. 15 wirklich riesge Schanzen und so weiter. Und aufpassen muss man auch etwas, denn es gibt sowas wie ne Pistenpolizei, die mich gleich zurechtwies als ich auf der Anfängerpiste (fuer deren Begriffe) zu schnell unterwegs war. Ich diskutierte dann nicht weiter, denn sonst könnte man sehr leicht die Tageskarte verlieren.

--> Hochauflösende Version

Leider haben die Amerikaner hier auf etwas wesentlichen vergessen -- den Schihütten. Zum Essen gibt es lediglich etwas im im Tal gelegenen Lodge.

Ja und so um 5 Uhr abend ging die Sonne dann unter. Dass war aber noch kein Grund um zum Schifahren aufzuhören, denn hier am Stevens Pass ist fast das gesamte Schigebiet beleuchtet und so kann der Schispass bis 10 Uhr abends weitergehen :). Und die Beleuchtung sieht echt sehr schön aus, seht selbst:

Abschliessend kann ich nur sagen dass der Stevens Pass echt ein tolles Schigebiet ist, und da man hier bis um 10 Uhr abends fahren kann, reicht es vollkommen erst um 12 oder später auf der Piste zu sein, so kann man super ausschlafen :).

Ja und da ich eh schon den ganzen Tag unterwegs war gings dann kurz nach 7 wieder nach Hause und dann noch mit Michi und Juraj in ein paar Bars nach Kirkland.

Auch heute Sonntag haben wir etwas unternommen - der Blog wird morgen folgen :).

Bis bald,
Christian

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Im Alpental

calendar February 16, 2009 03:14 by author chschafl

Hallo!

Pünktlich zum Wochenbeginn kommt mein Blog vom Wochenende, diesmal mit einem Fehlersuchbild:

Was fehlt hier? Die Auflösung folgt etwas später.

Wie man am Fehlersuchbild schon erkennen kann, fuhr ich am Samstag schifahren, und da mich am Freitag abend Verena, Michi und Juraj besuchten, gabs zur Einstimmung wieder ein paar Jägermeister aus den eisigen "Stamperln":

Am nächsten Morgen fuhr ich dann ins ca. 45 minuten entfernte Alpental am Snoqualmie Pass:

Das Schigebiet ist schon etwas veraltet, von den 4 Sesselliften, die es hier gibt, entspricht lediglich nur einer den österreichischen Standards. An dieser Stelle bitte ich dich, lieber Leser, nochmal auf das Fehlersuchbild zu schauen, wer den Fehler noch nicht gefunden hat, im nächsten Absatz wird aufgelöst...

Ja, dieser (und auch alle anderen Sesseln) haben weder einen Sicherheitsbügel, noch ein Trittbrett auf das man seine Füsse/Skier/Snowboard stellen kann. Und das im ach so sicheren Amerika. An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz erwähnen, dass mir ein Sportgeschäft am Vortag keine Skier verleihte, da ich lediglich einen Schischuh mithatte, und deren "company policy" besagt, dass sie beide Schischuhe prüfen müssen.... Und nun sitze ich (so wie das 5 jährige Kleinkind am Sessel vor mir) auf einem Sessellift ohne irgendwas ... pff.

Genug gesudert ...

Obwohl ich den ganzen Tag nur auf 3 verschiedenen Sesselliften unterwegs wer, bietet das kleine Schigebiet doch einige verschiedene Abfahrten (alle mit mehr oder weniger deutschen Namen), in den USA werden mit grün leichte Pisten bezeichnet, mit blau mittlere und mit schwarzen Rauten die schweren Varianten (die meist nicht präperiert werden).

Am Berg lernte ich auch zwei Amerikaner kennen, einer davon hatte eine deutsche Mutter und sprach auch etwas Deutsch. Die beiden zeigten mir dann auch noch ein paar anspruchsvollere Pisten (wenn man das noch Piste nennen kann *gg*): 

Zum Mittagessen gings in die Tiroler Stube, tirolerisches Essen gabs (ausser einer Bratwurst mit Pommes) leider nichts, dafür Cheeseburger und Fries ..

Der Skitag in Snoqualmie kann übrigens bis 10 Uhr abends dauern, denn das gesamte Gebiet (welches sich neben Alpental auch über 3 niedrigere Berge - den Summits - erstreckt) ist beleuchtet:

Ja und am Abend holten mich dann Michi, Verena und Juraj vom Berg ab, dann gings in Snoqualmie Casino, wo wir wieder mehr oder weniger gewonnen haben :), und dann noch zum Azteca essen und zu guter Letzt auch noch nach Seattle fort.. puhh.

Nach so einem anstrengenden Tag wurde heute mehr oder weniger relaxed. Der Tag begann mit einem Besuch im Fitnessstudio inkl. Saunabesuch, am Nachmittag kümmerte ich mich etwas um meine Wohnung.

Ja das wars von diesem Wochenende, morgen gehts wieder zur Arbeit ...

Bis bald,
Christian

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Wieder in Vancouver

calendar February 9, 2009 06:25 by author chschafl

Ja leider hab ich in letzter Zeit unter der Woche nicht wirklich was aufregendes zum Bloggen, darum beschränken sich meine Blogeinträge derzeit eher auf das Wochenende, denn ich denke mal es intressiert kaum jemanden was ich jeden Tag esse, und das Cafeteria Essen bei Microsoft ist auch nicht gerade das abwechslungsreichste *g*.

Dieses Wochenende gings mal wieder nach Vancouver, und wie die meisten wahrschenlich schon richtig raten, zum Fortgehen :).

Da ich dieses Mal mit Juraj mitfahren konnte, hatte ich während der Autofahrt etwas Zeit ein paar Schnappschüsse von interessanten Gefährten zu schiessen, die in Österreich sicherlich keine Zulassung bekommen würden :) :

Dies ist die Stadteinfahrt ins Zentrum von Vancouver, die Cambie Street. Die ca. 8 km lange Strasse gleicht aber derzeit einer einzigen Baustelle, da bereits alles für die Olympischen Spiele hergerichtet wird:

Daniel wohnt gleich am Ende der Brücke auf die wir hier auffahren:

Am Abend habe ich dann die Kamera daheim gelassen, jedenfalls waren wir auch diesmal wieder zu spät dran, und mussten bereits um halb 10 in einer elendslangen Schlange anstehen. Wir wollten mal wieder ins Roxys schauen, doch nach einer Stunde stehen, ohne auch nur wirklich voran zu kommen, gaben wir auf und besuchten mal wieder den Cellar Club. Denn dort kann man über nen kleinen Trick etwas schneller rein: Über dem Club liegt naemlich ein Irish Pub, und wenn man zuerst dort Eintritt bezahlt kann man dann über den Hintereingang sofort in den "Keller" :) ... schön langsam kennen wir uns ja aus.

Ja und jetzt stehen wir schon wieder an, nämlich an der Grenze zur USA. 20 Minuten Wartezeit zeigte die Informationstafel an, was eigentlich recht flott ist. Jedenfalls habe ich so etwas Zeit gleich im Auto zu bloggen ... is schon recht angenehm am Beifahrersitz zu sitzen :).

In Bellevue zurueck gehts vielleicht noch mit Michi und Verena ins Kino, und morgen dann wieder in die Arbeit,

bis bald,
Christian

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Faulenzen ... auf der Uni

calendar February 2, 2009 04:25 by author chschafl

Endlich mal ein Wochende wo nichts am Programm stand, und ich habe es genossen. :)

Am Samstag hatten wir wiedereinmal strahlend blauen Himmel (sowas lernt man in der Rainy City - der Beiname Seattles - zu schätzen ;) ) und so besichtigen Juraj und ich den Campus der University of Washington:

--> Hochauflösende Version

Der Husky ist das Maskottchen der Studenten hier, so werden die Sportteams auch die Huskies genannt:

Alle Gebäude sollen hier möglichst altertümlich aussehen, obwohl kaum eines der Gebäude älter als 100 Jahre ist, die meisten wurden zw. 1920 und 1930 gebaut.

--> Hochauflösende Version

Am Abend gings gleich in 4 Bars nach Kirkland, denn in unserer Stammbar, der Timeout Sportsbar, war leider ned wirklich viel los. Unter den neu besuchten war eine ganz witzige Tiki Bar (im Bambus/Hawaii Stil) und der Shark Club. In einem andren Club, dessen Name ich nimmer weis, war für alle Gratis Eintritt weil irgendjemand darinnen Geburtstag feierte, auch ned schlecht...

Den heutigen Superbowl Sonntag verbrachte ich dann endlich fast ausschlieslich zuhause und vorm Fernseher. Ich wollte endlich mal beginnen meinen Roomba zu programmieren (Staubsaugen tut er ja schon, aber uber Bluetooth und ein serielles Protokoll kann man auch eigene Programm für den kleinen Robotor schreiben). Egal was ich ihm beibringen wollte, er wollte immer nur staubsaugen...pff, also noch funktioniert nichts.

Bis Ende dieser Woche muss ein Meilenstein meines Projektes fertig sein, hoffentlich wirds ned zu stressig, aber nach diesem Wochenende bin ich ja zum Glück gut ausgerastet :).

Bis dann,
Christian

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About Me

Christian Schafleitner My name is Christian and I was born in 1984 in Steyr, Austria. In 2008 I graduated from the Master course "Digital Media" at the University of Applied Sciences in Hagenberg, Austria. During my internship at the Imaging & Visualization Department of Siemens Corporate Research, Inc. in Princeton, New Jersey (USA) I gained experience in working on big projects in the field of computer graphics and user interface programming. Since October 2008 I work at OfficeLabs at Microsoft Corporation in Redmond, Washington (USA).

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